Annie Lennox bittet um Unterstützung für Mary’s Meals

Annie Lennox ruft dazu auf, mit einer Spende an Mary’s Meals hungrige Kinder mit Nahrung zu versorgen.

Back to all stories | Posted on 11 Dec 2020 in Announcement

Die weltbekannte schottische Sängerin Annie Lennox hat die Verwendung ihres Lieds ‚Universal Child‘ an Mary’s Meals gestiftet, und dazu aufgerufen, zu Weihnachten etwas zu spenden.

Sie sagt: „Seit vielen Jahren unterstütze ich die herausragende Arbeit, die Mary's Meals in einigen der ärmsten Länder der Welt leistet.“

Der Song wird in einem schönen neuen Video gezeigt, in dem Sie auch von Amina Swedi, unserer Landesdirektorin in Kenia, hören, die einen Einblick in die Herausforderungen und Erfolge der letzten Monate gibt.

In Kenia erhalten Kinder, die normalerweise in der Schule Mary’s Meals essen, im Rahmen unserer Covid-19-Maßnahmen Lebensmittelrationen für zuhause. Nach den derzeitigen Plänen der Regierung besteht jedoch die Hoffnung, dass die Schulen Anfang Januar wieder geöffnet werden.

Unglaublicherweise wird dies nicht nur bedeuten, dass mehr als 66.000 Kinder wie vor den Schließungen wieder tägliche Mahlzeiten in der Schule erhalten. Weitere 7.000 Kinder aus Turkana, die während der Abriegelung des Landes zum ersten Mal Mary’s Meals erhielten, werden auch künftig mit Mahlzeiten in der Schule versorgt.

Amina Swedi, Landesdirektorin von Mary’s Meals Kenia, berichtete über einige der Herausforderungen und Erfolge der letzten Monate:

„Dieses Jahr hat die Gemeinschaften, die wir unterstützen, und alle, die so hart an der Durchführung des Schulspeisungsprogramms arbeiten, vor immense Herausforderungen gestellt. Der Beginn der Pandemie sorgte zunächst für Ungewissheit und Trauer, vor allem bei den Eltern und Erziehungsberechtigten, deren Kinder auf das Essen von Mary’s Meals als einzige Mahlzeit des Tages angewiesen sind. Wir wurden Zeuge ihrer Entlastung, als wir schnell in der Lage waren, unser Programm so anzupassen, dass ihre Kinder Rationen zum Mitnehmen erhalten konnten.

Das Team arbeitete rund um die Uhr, um sicherzustellen, dass die Verteilung gut koordiniert und auf dem von der Gemeinschaft geführten Ansatz begründet war. Sie wurde von Freiwilligen aus der Gemeinde geleitet, die bei der Bewältigung der Menschenmengen und einer gerechten Verteilung hervorragende Arbeit leisteten.

Es war nicht immer einfach, aber wir waren entschlossen, alle Kinder zu erreichen. Als Folge des Lockdowns und der Grenzschließung wurde zum Beispiel eine der Gemeinden, die wir unterstützen, von Viehdieben aus einem Nachbarland überfallen, sodass die Familien gezwungen waren, an einen sicheren Ort zu fliehen. Um unser Versprechen zu halten, arbeiteten wir eng mit den örtlichen Behörden zusammen, um die Familien ausfindig zu machen und sicherzustellen, dass ihre Kinder ernährt wurden.“