Eine neue Partnerschaft, die Leben rettet

Gemeinsam mit dem Mavambo Waisenhaus in Simbabwe ernährt Mary’s Meals 6.000 bedürftige Kinder. 

Back to all stories | Posted on 13 Nov 2020 in News

Mary’s Meals arbeitet in Simbabwe mit einer neuen Partnerorganisation, Mavambo Orphan Care, zusammen, um Kindern, die an HIV erkrankt sind, dringend benötigte Nahrung zur Verfügung zu stellen. Für die Kinder in den Elendsvierteln rund um die Hauptstadt Harare und in den nahe gelegenen ländlichen Gebieten bietet dies eine wichtige Lebensgrundlage, da die Covid-19-Pandemie in diesen benachteiligten Gemeinden verheerende Folgen hat. 

Ausreichende Ernährung ist für Kinder, die mit HIV leben, unerlässlich. Die antiretroviralen Medikamente, die zur Behandlung des Virus eingesetzt werden, sind am wirksamsten, wenn sie mit einer gesunden Ernährung kombiniert werden. Bei Menschen, die diese Medikamente auf nüchternen Magen einnehmen müssen, führen sie zu extremem Unwohlsein. 

"Die Unterstützung ist lebensrettend"

Danny Gomwe aus Mavambo berichtet: "Die Mehrheit der Pflegeeltern dieser Kinder lebt bereits in bitterer Armut. Der Lockdown hat dazu geführt, dass die ohnehin an Not leidenden Eltern keine Beschäftigungsmöglichkeiten und kein Einkommen haben. Gleichzeitig haben die Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 einen Anstieg der Lebensmittelpreise verursacht mit der Folge, dass arme Familien nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu ernähren. Wir sind sehr froh, mit Mary's Meals zusammenzuarbeiten, um den Familien in dieser Krisenzeit dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen. Die Lebensmittel machen für die geschwächten Kinder einen enormen Unterschied, insbesondere für Kinder mit HIV. Die Unterstützung, die wir gemeinsam leisten, ist lebensrettend." 

"Die Lage in diesen Gemeinden ist dramatisch. Ohne dieses Ernährungsprogramm hätten die Kinder, die wir unterstützen, nichts zu essen“, erklärt Alex Keay, Mary’s Meals Koordinator der Programmpartner. "Wir sehen es als unsere Verpflichtung, mit Gemeinden und vertrauenswürdigen Partnern zusammenzuarbeiten, um Menschen in extremer Armut wirksame Hilfe zukommen lassen zu können. Wir sind unglaublich dankbar für die Unterstützung aller, die sich dazu entscheiden, sich mit den Kindern, denen wir dienen, solidarisch zu zeigen.“ 

Nebst dem Hunger stellen wir uns auch der Pandemie

Wenngleich der Hunger die allergrößte Bedrohung für die Gemeinden in den Regionen Harare und Goromonzi darstellt, wird auch große Sorgfalt darauf verwendet, sie vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen. Deshalb versorgen wir die gefährdeten Familien nicht nur mit nahrhaften Getreiderationen zum Mitnehmen, sondern verteilen auch Seife und Anleitungen zum Händewaschen.  

Geschulte Ehrenamtliche beaufsichtigen die Verteilung der Hilfsgüter in den Gemeinden, die an Abholstationen unter freiem Himmel unter Wahrung der Abstands- und Hygienevorschriften stattfindet. Die Zusammenarbeit mit Mavambo in Harare ergänzt das Schulernährungsprogramm von Mary’s Meals in Simbabwe, das mehr als 22.000 Kindern im Land eine nahrhafte tägliche Mahlzeit am Ort ihrer Bildung ermöglicht.