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Lettie Saidi
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Mary’s Meals präsentiert den neuen Film „Lettie“

Wie eine Schulmahlzeit das Leben verändert und Generationen prägt

Veröffentlicht am

Filmpremiere mit Besuch aus Malawi

Wir freuen uns sehr, unseren neuen Film «Lettie» präsentieren zu dürfen. Er greift die Geschichte eines Mädchens auf, das bereits 2012 im preisgekrönten Dokumentarfilm «Child 31» zu sehen war und dessen Erfahrungen mit Hunger beim Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Als Mary’s Meals Leticia (Lettie) 2012 zum ersten Mal traf, war sie gerade einmal 11 Jahre alt. Nach dem Tod ihrer Eltern ging sie nicht mehr zur Schule und kümmerte sich um ihre jüngeren Brüder, während sie selbst unter schwerem Hunger litt. Mehr als ein Jahrzehnt später greifen wir ihre Geschichte erneut auf, um zu zeigen, wohin ihr Weg sie geführt hat.

Heute ist Lettie eine gebildete, berufstätige Mutter in Malawi. Sie sorgt für ihren Sohn, der in der Schule hervorragende Leistungen erbringt. Lettie ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was tägliche Schulmahlzeiten bewirken können: Sie lindern nicht nur den Hunger in der Schule, sondern schaffen auch Hoffnung, Chancen und dauerhafte Veränderungen, die bis ins Erwachsenenalter, ins Familienleben und in die nächste Generation wirken.

In Malawi, wo wir seit 2003 täglich Schulmahlzeiten ausgeben, erhalten mittlerweile mehr als 1'315'000 Kinder an jedem Schultag eine Mahlzeit – das ist mehr als ein Viertel der Kinder im Vorschul- und Grundschulalter des Landes. Diese Unterstützung ist besonders bedeutsam, da weniger als die Hälfte der Kinder in Malawi die Grundschule abschliesst und viele Familien weiterhin von Ernährungsunsicherheit betroffen sind (6,8 Millionen Menschen leiden unter unzureichender Nahrungsversorgung).

Magnus MacFarlane-Barrow, Gründer und CEO von Mary’s Meals erzählt berührend: „Vor vielen Jahren haben wir einen wunderschönen Dokumentarfilm über unsere Arbeit gedreht, der den Titel ‚Child 31‘ trägt. In den Eröffnungsszenen dieses Films lernen wir ein junges Mädchen namens Lettie kennen, das seine Eltern verloren hat und der die Kindheit geraubt wird, während sie ihr Bestes gibt, um sich um ihre beiden sehr kleinen Brüder zu kümmern. Ich erinnere mich an diese erste Begegnung mit ihr im Jahr 2012, als wäre es gestern gewesen. Ihr Leid hat uns tief beeindruckt, und mit ‚Child 31‘ haben wir Letties Notlage (und die Notlage von Millionen Kindern wie ihr) als junges, weitgehend stimmloses Opfer in den Fokus gerückt.

Wir greifen die Geschichte von Lettie wieder auf, die erstmals 2012 erzählt wurde, und beleuchtet den bemerkenswerten Weg, den sie seitdem zurückgelegt hat.

Leticia (Lettie) Saidi, erzählt: „Ich bin eine Überlebende – eines von vielen Kindern, deren Leben durch Mary’s Meals verändert wurde. Meine Eltern starben, als ich noch sehr klein war, und Hunger war mein ständiger Begleiter. An manchen Tagen mussten wir ohne Essen auskommen; manche Nächte lagen wir wach und wussten nicht, wo wir schlafen würden und was wir am nächsten Tag zu essen bekämen. Als Kind war ich gleichzeitig auch Mutter und kümmerte mich um meine kleinen Geschwister. Ich stand kurz davor, die Hoffnung zu verlieren – doch dann lernte ich Mary’s Meals kennen.

„Es war mehr als nur ein Schulernährungsprogramm; es war eine Rettungsleine. Die tägliche Mahlzeit war unser tägliches Überleben – der Grund, warum wir jeden Tag überstehen konnten. Und jetzt darf ich im Rahmen meiner Arbeit die Geschichten von Kindern erzählen, die in Malawi den Brei von Mary’s Meals essen, und auch mein Sohn Phillip erhält in der Schule Essen von Mary’s Meals. Ich bin ein lebender Beweis dafür, was Liebe und Güte bewirken können.

Besuch aus Malawi

Wir von Mary’s Meals Schweiz freuen uns sehr, den neuen Lettie-Film am Samstag, 14. November in Zug präsentieren zu dürfen. Eine noch viel grössere Freude ist es, Lettie bei unserer Schweizer Premiere live dabei zu haben: Sie wird uns im November gemeinsam mit Angela Chipeta-Khonja, der Landesdirektorin von Mary’s Meals Malawi, in Zug besuchen. Du bist herzlich zu dieser Filmpremiere eingeladen!